Gründung Leo Club

Jugendliche mit Feuereifer im Dienst der guten Sache

Jetzt gibt es auch in Hünfeld einen Leo Club / Ableger der Lions / Spendensammel-Aktion an Einkaufsmärkten

HÜNFELD (sam) „Es kommt in der Welt vor allem auf die Helfer an“, propagierte bereits der Philosoph Albert Schweitzer. Diese Aussage nahmen sich 16 engagierte Hünfelder Jugendliche zu Herzen und schlossen sich zusammen, um ihre Hilfe sozial benachteiligten Mitbürgern anzubieten, um ein wenig Hoffnung zu spenden und um für einen sozialen und politischen Ausgleich zu kämpfen.
Die junge Truppe ist ein Ableger des Lions Club Hünfeld und nennt sich Leo Club. Weltweit gibt es bereits rund 140000 jugendliche Leo-Mitglieder, und jetzt also auch im Altkreis, Hünfeld. Am Wochenende fand die Gründungsfeier in der Waldgaststätte Praforst statt, bei der außerdem per Akklamation über den Vorstand des neuen Clubs abgestimmt wurde. So wurde der 24-jährige Ulrich Ebert einstimmig zum Präsidenten gewählt, Sebastian Müller zum Stellvertreter.

Vordere Reihe: Uli Ebert, Elena Müller, Julia Scholz, Lisa Schmitt, Lena Steinacker, Dunja Gutermuth, Anna Steinacker, Katharina Quell, Elena Dressler, Wolfgang Staminski, DC Hans Peter Fischer

Hintere Reihe:
Johannes Vogt, Steffen Diegmüller, Sebastian Müller, Kristin Henkel, Hermann Müller, Michael Kalb, Frank Steinacker, Niclas Deisenroth, Karsten Gutgsell, RCH Michael Frede

Ebert war es auch, der den Stein für die Initiative ins Rollen gebracht hatte. Überlegungen für einen Leo Club gab es bei den Lions schon lange. Ebert, dessen Vater Mitglied beim Mutterclub ist, machte sich bereits vor über einem Jahr Gedanken und trommelte dann 15 andere Jugendliche im Alter von 14 bis 27 Jahren zusammen. Im Folgenden fanden mehrere Treffen statt, bei denen Ideen gesammelt und Pläne geschmiedet wurden. So wurden am Hünfelder Weihnachtsmarkt selbst gebackene Plätzchen mit einer Bitte um eine kleine Spende verkauft; der Erlös von 600 Euro soll für einen gemeinsamen Kinobesuch mit behinderten Kinder von der Hünfelder Vincenz-von-Paul-Schule verwendet werden. Die Feuerprobe war damit bestanden, die offizielle Gründung in naher Zukunft beschlossene Sache.

Auf die Frage, warum sie so viel Engagement und Enthusiasmus zeigen, fällt den Jugendlichen eine Antwort nicht schwer: „Wir möchten einfach denjenigen helfen, denen es nicht so gut geht wie uns und ihnen das Gefühl geben, dass auch sie am Leben teilnehmen“, erklärt Ulrich Ebert und erzählt mit Feuereifer von weiteren Aktionen, die noch geplant sind. Unter anderem wird in Kürze die Aktion „Ein weiteres Teil im Einkaufswagen“ gestartet. Sollte demnächst bei Aldi oder Tegut jemand um die Spende eines Gegenstandes aus dem Einkauf bitten, dann sind das wahrscheinlich die Mitglieder des Leo Clubs.

Scroll to Top