Hünfelder Tafel



Die Idee


Wenn man an Armut denkt, denkt man an Afrika, Lateinamerika und Asien. An Deutschland denkt keiner. Warum auch. Deutschland ist doch ein so reiches Land!?

Und trotzdem leben wir in einer Überflussgesellschaft. Tag für Tag werden große Mengen überschüssiger Nahrungsmittel vernichtet, weil sie sich nicht (mehr) verkaufen lassen.

Gleichzeitig gibt es mitten unter uns Menschen, die Not leiden, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden und sich nur ein recht kärgliches „tägliches Brot“ leisten können.

Die Idee der „Tafel“ besteht darin, hier einen Ausgleich zu schaffen, wie bereits in vielen anderen Städten und Gemeinden. Qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr zu verwenden sind, werden an Menschen in Not verteilt. Statt diese zu entsorgen, wird damit „eine Tafel angerichtet“.

So sind Lebensmittel, die jeden Tag tonnenweise entsorgt werden, sinnvoll verwendet. Zur Freude der Empfänger.

Die „Hünfelder Tafel“ für Menschen, die Hilfe benötigen.


Zur Information!


Es geht nicht darum „Abfall“ zu entsorgen. Es werden alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten. Verdorbenes ist nicht dabei. Deshalb werden alle Waren vor der Abgabe eingehend geprüft und sortiert.

Doch in der Lebensmittelbranche fallen täglich Waren an, die nicht  mehr in den Verkauf kommen sollen. Weil die Verpackung leicht beschädigt ist. Weil der Platz im Regal weiter benötig wird. Weil es nur noch Restposten sind. Weil das Mindesthaltbarkeitsdatum bevorsteht.

Die „Hünfelder Tafel“ sorgt dafür, dass diese Lebensmittel nicht im Mülleimer landen, sondern an Berechtigte verteilt werden.

Aus Verantwortung am Nächsten!